Der Iran-Krieg lässt die Preise für Öl und Gas steigen. Ein Grund mehr, dass Kommunen wie Pullach in Südbayern auf heimische Tiefengeothermie setzen. So bleibt Energie-Infrastruktur in kommunaler Hand und bringt Wertschöpfung vor Ort. Doch die Frage bleibt: Hat die geopolitische Lage Auswirkungen auf die Preise für Erdwärme aus Tiefengeothermie der IEP?
Die Gasspeicher sind historisch leer. Das Befüllen kostet Geld, und zwar mehr als sonst, weil das Angebot aufgrund des Iran-Kriegs knapp ist und das Befüllen den Preis weiter in die Höhe treibt. Da der Strompreis stark vom Gaspreis abhängt, bleibt so auch der Strompreis hoch. Erst für Sommer 2028 rechnen die Energiebörsen wie die EEX in Leipzig mit einer Normalisierung der Erdgaspreise. Ob das stimmt, wird sich zeigen.
Die Fernwärme aus Tiefengeothermie der IEP ist preisstabil
Die IEP arbeitet mit einem hohen Wirkungsgrad von Strom zu Wärme. Neben Strom braucht die IEP nur wenig fossile Energie für die Spitzenlast an sehr kalten Wintertagen und für die Ausfallsicherheit. Dank dieser Entkoppelung der IEP von sprunghaften Kostensteigerungen fossiler Energieträger rechnet die IEP nach der Fast-Nullrunde vom Oktober 2025 für den kommenden Oktober 2026 nur mit einer geringen Preisanpassung zwischen einem und zwei Prozent. Die IEP zählt zu den günstigsten Fernwärmeanbietern der Region (https://www.tiefegeothermie.de/top-themen/neue-marktanalyse-des-praxisforums-fuer-fernwaerme-aus-tiefengeothermie) und ganz Deutschlands waermepreise.info).
Niedrige Netzentgelte im Stromnetz Pullach
Die IEP ist nicht nur für das Wärmenetz, sondern mit der Stromnetz Pullach (SNP) auch für die Versorgung mit Strom verantwortlich. Laut Handelsblatt zählt das Stromnetz der SNP zu den Netzen mit den geringsten Netzentgelten Deutschlands; es spart den Pullacher Bürgern und Gewerbe zwischen 500.000 und 1 Mio. Euro an Netzentgelten pro Jahr! Pro Haushalt sind es mindestens 62,77 Euro im Jahr https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energie-so-hoch-sind-ihre-stromkosten-im-vergleich-04/100205100.html
Neue Geothermie-Bohrungen bringen Absicherung
Damit Pullach und die IEP zukunftsfest aufgestellt sind, brauchen wir die neuen Geothermie-Bohrungen im Süden von Pullach. Die IEP will die Anschlussleistung von heute 55 MW, das entspricht rund 70 Prozent des Pullacher Wärmebedarfs, nicht mehr fossil, sondern geothermisch und damit mit erneuerbarer Energie absichern. Unser Thermalwasserclaim bietet dieses Potenzial. Wegen der höheren Thermalwassertemperaturen im Süden Pullachs steigt zudem die Effizienz und damit die Preisstabilität über Jahrzehnte. Wir sind damit nicht nur geothermisch abgesichert, sondern können in der Grundlast sogar überschüssige Wärme in Richtung Solln, Neuried und Planegg verkaufen, denn die Bürgerinnen und Bürger in den Nachbargemeinden wollen zuverlässige heimische Wärme und nicht auf die „Biotreppe“ und „Grüngasquote“ der Bundesregierung warten. Die neuen Verteilnetze finanzieren die Nachbarn selbst; mit einer Verbindung zur Geothermie Gräfelfing an der Ortsgrenze zu Martinsried entsteht sogar eine gegenseitige Absicherung der geothermischen Netze. Eine historische Chance. So machen wir uns unabhängig von Öl und Gas aus dem Ausland und sorgen für Wertschöpfung in der Region – das ist echte Daseinsvorsorge in kommunaler Hand.
von Helmut Mangold
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Sie wollen zur klimafreundlichen Erdwärme der IEP wechseln?
Sofern Sie aufgrund der aktuellen Lage ebenfalls heimische Erdwärme aus Tiefengeothermie wünschen und damit unabhängig werden wollen von Öl- oder Gaslieferungen aus dem Ausland, dann können Sie hier ein unverbindliches Angebot anfordern: www.iep-pullach.de/kunde-werden Oder Sie scannen einfach den QR-Code.


IEP-Geschäftsführer Helmut Mangold bei der Pullacher Geothermie-Bohrung TH2.